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Dr. Georgius Agricola in Chemnitz

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Beiträge zur Heimatgeschichte von Karl-Marx-Stadt, Heft 5

"Der große Humanist Dr. Georgius Agricola lebte und wirkte von 1531 bis 1555 in Chemnitz. Von seinen 61 Lebensjahren verbrachte er nicht weniger als 25 Jahre in dieser Stadt. Hier schloß er zweimal die Ehe, hier wurden seine Kinder geboren, hier wurde er Stadtarzt, war er Bürger, Ratsherr und in unruhigen Zeiten viermal regierender Bürgermeister.

Ohne Zweifel muß sein langer und bedeutsamer Aufenthalt in Chemnitz einen Niederschlag im Aktenwesen des Rates gefunden haben: In Bürgerbüchern und Ratsprotokollen, in den dicken Kämmereirechnungen und den verschiedenen Steuerregistern, in Mark- und Geschoßbüchern, in Vormundschafts-, Nachlaß- und Stiftungsakten, in Urkunden, Briefen und anderem Archivgut ..."

  • Chemnitz in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts: Verkehrslage, wirtschaftliche Bedeutung und gesellschaftliche Gliederung
  • Agricolas erste Frau entstammt einer Chemnitzer Patrizierfamilie — Fragen um das Agricola-Haus
  • Herzog Georg von Sachsen
  • Agricola als Stadtarzt — Seine Pestschrift — Der Hofhistoriograph — Die „Stammtafeln"
  • Seine mathematisch-volkswirtschaftlichen. mineralogischen, geologischen und montanwissenschaftlichen Werke
  • Die Lage der Stadt begünstigt seine Beziehungen zu auswärtigen Wissenschaftlern — Der Chemnitzer Humanistenkreis — Die Saigerhütte in der Aue begünstigt seine Forscherarbeit —Agricola als Heimatgeolog
  • Seine Vermögensverhältnisse
  • Zweite Ehe mit Anna Schütz — seine Kinder
  • Sein Bruder Christoph Bauer
  • Die Kirchenreformation in Chemnitz — Agricola bleibt Gesinnungsgenosse des Erasmus von Rotterdam
  • Sein starkes Nationalbewußtsein
  • Herzog Moritz — Agricolas Beziehungen zu seinen Räten
  • Die Freihausurkunde
  • Agricola wird als Vertrauensmann des Herzogs zum Bürgermeister in Chemnitz gewählt — Der Schmalkaldische Krieg
  • Agricola erhält einen diplomatischen Auf trag
  • Agricolas Tod — Kirche und Landesherr verweigern dem großen Toten in Chemnitz die letzte Ruhestätte
  • Die „kurfürstliche Opposition" in Chemnitz
  • Der schmählichen Behandlung des Toten folgt böswillige Verleumdung
  • Der berühmte Humanist war ein makelloser und geradliniger Charakter

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren