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Düsseldorfer Friedhöfe und Grabmäler

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Begräbniswesen und Brauchtum im 19. Jahrhundert

"Düsseldorfs berühmtester Sohn, der Dichter Heinrich Heine, schrieb 1826 aus der Ferne über seine Heimatstadt: "Düsseldorf ist eine Stadt am Rhein, es leben da 12000 Menschen, und viele hunderttausende Menschen liegen noch außerdem da begraben. Und darunter sind manche, von denen meine Mutter sagte, es wäre besser, sie lebten noch ..."

Wie in anderen Städten auch sind in Düsseldorf von den alten Friedhöfen, die bis ins 18. Jahrhundert hinein in der Innenstadt lagen, keine Spuren mehr erhalten. Sie wurden geschlossen, applaniert und überbaut. Die Verlegung Friedhöfe an den Stadtrand aus städtebaulichen Notwendigkeiten hat auch eine Verdrängung der Toten aus unserem Alltag und Bewußtsein bewirkt.

Für Düsseldorf aber ist der Golzheimer Friedhof - im 19. Jahrhundert Hauptfriedhof der Stadt und von der zerstörerischen Entwicklung verschont geblieben - ein besonderer Glücksfall. Er und seine historischen Grabmäler stehen deshalb im Mittelpunkt dieses Buches, das aber in umfassenderer Weise auch die Geschichte der verschwundenen Düsseldorfer Begräbnisplätze behandelt, auf Gesetze und Gebräuche eingeht, die erhaltenen Grabmäler unter historischen und kunstgeschichtlichen Gesichtspunkten würdigt und schließlich auch einen Ausblick auf das Friedhofswesen unseres Jahrhunderts gibt, das von der Entwicklung im 19.Jahrhundert entscheidend geprägt wurde."

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren