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Blaudruckhandwerk in Ungarn

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weitere Bilder:
  • Verlag: Corvina, Budapest
  • Autor:
  • 124 Seiten Text mit einigen Bildern und 122 Bildern auf Tafeln
  • Bindung / Material: Leinen
  • Sprache: de
  • Jahr: 1981

in deutscher Sprache

"Mit der Wiederentdeckung der klaren Farben und Formen der Volkskunst erleben gegenwärtig auch die Blaudrucktextilien eine Renaissance. Außer für Stücke des täglichen Gebrauchs finden sie auch als elegante Damen- und Herrenbekleidung erneut Verwendung, so wie seinerzeit, im 17. Jahrhundert, als durch den Seehandel mit Indien zum erstenmal Blaudrucke als Geschenk an den französischen Königshof gelangten. Indische Baumwolle und Indigo wurden in Europa schnell bekannt. Nach der Verbreitung in Frankreich und Thüringen kam der Blaudruck im 18. Jahrhundert nach Ungarn, wo er sich zunächst als bäuerliche Kleidung durchsetzte, aber auch als Bett-und Tischwäsche beliebt war. In den einzelnen Kapiteln des Werkes befaßt sich der Autor mit den verschiedenen Arbeitsprozessen des Blaudrucks, dem Formenschneiden, den Modelbüchern sowie den besonderen Blaudruckstoffen der Landschaftseinheiten, die nach den Märkten eingeteilt werden können, und den Beziehungen der ungarischen Werkstätten zu den ausländischen Blaudruckzentren im 17. bis 19. Jahrhundert. Das Schlußkapitel des Bandes geht auf die moderne Wiederbelebung der Blaudrucktextilien ein, und stellt die heute arbeitenden Werkstätten und Erzeugnisse des modernen Kunstgewerbes vor. 129 Schwarzweiß- und 37 Farbbilder illustrieren Zechenbücher, Blaudruckformen, Zunftladen, die verschiedenen Arbeitsmittel, Werkstätten und Blaudruckstoffe."

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren