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Minolta's Kameratechnik

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Von der Nifcalette bis zur XD-7
Fototechnik, Optik, Elektronik

"»Alles schon dagewesen« betont der Rabbi Ben Akiba in Gutzkows »Uriel Acosta«. Zahlreiche Belege für den berühmten Ausspruch kann man in diesem Buch über Minolta’s Produkt- und Technik-Geschichte finden. Da hatte schon 1947 eine Minolta-Kamera das heute heiß diskutierte »verkürzte Kleinbildformat« 24 x 32 mm. Die neuerlich wieder vorgeschlagene Kleinstformat-Stereokamera konnte man vor mehr als einem Vierteljahrhundert kaufen. Viel Wirbel gab’s ab 1970 um mehrschichtige Objektivvergütungen — lesen Sie bitte einmal unter »1956« nach. Vielleicht kommt demnächst jemand auf die Idee, die beiden Freizeitbegleiter »Pocket-Kamera« und »Kleinstradio« in einem Gehäuse zu vereinen; das ergäbe eine Enkelin der Sonocon-16 von 1962. Das brandneue MD-Rokkor 1:2/45 mm weckt Erinnerungen an das noch kürzere (aber auch lichtschwächere) Kompaktobjektiv 1:2,8/45 mm von 1964. Auch der Gedanke, den Elektromotor für den Filmtransport in ein kleines Kameragehäuse voll zu integrieren, wäre nicht gerade neu, denkt man an den Prototyp Auto-Zoom-X, der auf der photokina 1966 zu besichtigen war. Über Ben Akibas Wahlspruch hinaus wird den Kenner die Fülle der technischen Lösungen, der Ausstattungsideen, kurz die ungeheure konstruktive und konzeptionelle Kreativität überraschen. Wir haben uns sehr bemüht, alle nur irgendwie interessanten Daten und Fakten zusammenzutragen, Besonderheiten herauszuarbeiten und zu kommentieren.

Preisangaben gehören zu den Produktdaten. Wir haben deshalb, soweit überhaupt möglich, auch Preise genannt. Das können jedoch nur sehr grobe Anhaltswerte sein. Unterschiedliche Ausstattungen und Lieferumfänge, die Währungs- und Marktbedingungen, Zölle und Steuern, Schwankungen während der jahrelangen Produkt-Laufzeiten und anderes spielen eine große Rolle. Wir haben die Preise aus Yen- oder Dollarangaben berechnet, später auch die deutschen Marktpreise mit einbezogen. Verstehen Sie bitte alle Preisangaben nur als »technische Daten« im weiteren Sinne. Sie haben keinerlei Richtpreis-Charakter — das gilt vor allem für Produkte, die noch im Verkaufsprogramm stehen.

Diese Produkt- und Technik-Geschichte kennt keine Grenzen; sie ist weltweit orientiert. Natürlich gab es bei manchen Produkten gewisse technische Abwandlungen, aber auch unterschiedliche Modellbezeichnungen für verschiedene Märkte und Regionen. Auch die Einführungstermine sind durchaus nicht überall gleich. Maßgebend für uns waren der japanische Inlandsmarkt, der amerikanische Exportmarkt und schließlich, nach Exportbeginn nach Deutschland, der deutsche Markt.

Der Hauptteil des Buches ist chronologisch aufgebaut. Hineingestreut sind folgende Sonderthemen:

  • Präsident Kazuo Tashima (Seiten 6 und 7)
  • Vom Nichidokushashinkishoten bis Minolta (Seiten 14 und 15)
  • Planetarien (Seiten 46 bis 51)
  • Die Entwicklungsgeschichte der Licht- und Farb-Meßgeräte (Seiten 86 bis 93)
  • Minolta-Produkte von einst und jetzt (eine Übersicht; Seiten 132 bis 134)
  • Modellregister (Seiten 135 und 136 am Schluß des Buches).

Wem die Geschichte des Kamerabaus Vergnügen bereitet und wer den Weg von der Klappkamera bis zur Multimode-Spiegelreflex kennenlernen möchte, der sollte dieses Buch geruhsam von der ersten bis zur letzten Seite lesen und studieren. Wir haben es so gestaltet, daß es sich auch dem gezielten Nachschlagen oder einem erwartungsvollen Durchblättern bestens erschließt."

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Schutzumschlag gering defekt