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Die Reise zum Pektusan

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Aus den Tagebüchern einer Weltreise

1898 unternimmt der Schriftsteller und Forschungsreisende N. G. Garin- Michailowski (1852-1906) eine Reise um die Welt, die ihn durch Sibirien nach dem Fernen Osten, ins Gebiet des Vulkans Pektusan, an den Amnok (heute: Amnokkano, der Grenzfluss zwischen China und Nordkorea), nach Widschu zur Liautung-Halbinsel (heute: Liaodongbandao) führte und von dort über Port Arthur (heute chines. Hafenstadt Lüshun), den Pazifik und Atlantik zurück nach Rußland, er unternahm zahlreiche völkerkundliche, geographische und sprachkundliche Forschungen und führte ein umfangreiches Tagebuch

"Über den Wäldern Koreas erhebt sich der sagenumwobene Pektusan, der „weißköpfige Berg". Der Autor berichtet von seiner ereignisreichen, gefahrvollen Reise zu Wasser und zu Lande, mit Schiffen über die Stromschnellen des Tumen und zu Pferde durch dichte Urwälder, wo er von den Hunghudsen, chinesischen Räubern, bedroht wird. Die entbehrungsreiche Fahrt dient der Erforschung dreier Flüsse, deren Quellen im geheimnisumwitterten Pektusangebiet zu finden sein sollen. Die Forscher überwinden alle Hindernisse, bestehen den Kampf mit den Räubern und kehren über Korea, China, Japan, Amerika und Europa in ihre russische Heimat zurück. Die Reise, die Garin und seine Gefährten Ende des 19. Jahrhunderts unternahmen, wird durch eindrucksvolle Landschaftsschilderungen lebendig; die Darstellung des Autors vom damaligen Leben des koreanischen Volkes macht uns die Schilderung besonders wertvoll. Es ist aufschlußreich, zu erfahren, wie friedfertig und bescheiden die Koreaner in ihrer langen Geschichte gelebt haben, und wie viel Leid und Verfolgungen sie erduldeten. Garins kraftvolle Sprache formt Bilder voller Eigenwilligkeit und Schönheit. Eine Sammlung koreanischer Märchen, die sich Garin während seiner Reise von Männern und Frauen erzählen ließ, fügt der Autor seinem Reisebericht bei."

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Einbandecken gering abgenutzt