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Das Bataillon bei der Seelandung

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deutsche Erstausgabe

Mit der Politik der friedlichen Koexistenz setzen die UdSSR und die mit ihr verbündeten sozialistischen Staaten den aggressiven Kreisen des Imperialismus eine Politik entgegen, die den Frieden aktiv verteidigt und die internationale Sicherheit festigt.

Im Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees der KPdSU an den XXV. Parteitag heißt es: ,,Obwohl die Möglichkeiten eines aggressiven Vorgehens des Imperialismus heute wesentlich eingeschränkt sind, bleibt sein Wesen unverändert. Deshalb müssen die Friedenskräfte sehr wachsam sein. Energisches Handeln und die Einheit aller Kräfte des Friedens und des guten Willens sind notwendig . . . Die NATO-Länder wollen nicht ihre Versuche aufgeben, die Verhandlungen auszunutzen, um sich einseitige militärische Vorteile zu verschaffen. Der Westen will, ja er glaubt sogar, von den sozialistischen Ländern fordern zu können, daß sie ihm Zugeständnisse machen, die ihre eigene Sicherheit beeinträchtigen."

In den USA und in Westeuropa vertritt man die Auffassung, daß ein künftiger Krieg ein Krieg sein wird, der von See aus auf das Festland getragen wird. NATO-Militärspezialisten meinen, daß es bei Vorhandensein einer starken Seekriegsflotte möglich ist, vom Meer aus überraschende Schläge auf die sozialistischen Länder zu führen. Die NATO, die der Flottenaufrüstung eine zunehmende Aufmerksamkeit widmet, führt daher ununterbrochen Übungen und Manöver in den Küstenrichtungen durch.

Gemeinsame Kampfhandlungen aller Teilstreitkräfte sind nur in Küstenrichtungen üblich. Solche zusammenwirkenden Handlungen nahmen im bewaffneten Kampf schon immer einen entscheidenden Platz ein. Diese Feststellung wird auch durch den Großen Vaterländischen Krieg bestätigt. 1944 z. B. führten die sowjetischen Streitkräfte von insgesamt zehn erfolgreichen Angriffsoperationen sieben in Küstenrichtungen durch.

Viele Erfahrungen, die man während des vergangenen Krieges bei der Führung gemeinsamer Kampfhandlungen der Teilstreitkräfte sammeln konnte, sind noch heute von erheblichem praktischem Wert.

Die Besonderheiten wahrscheinlicher Kriegsschauplätze eines möglichen Krieges besagen, daß die Küstenrichtungen eine noch größere Rolle spielen werden. Hieraus ergeben sich objektive Forderungen bei der Bereitstellung bestimmter Flottenkräfte, welche die in diesen Richtungen handelnden Landstreitkräfte unterstützen sollen. Eine der aktivsten Formen der Unterstützung ist die Anlandung von Seelandungstruppen. Während des Großen Vaterländischen Krieges trugen die Anlandungen in der Hauptsache taktischen Charakter. Es wird angenommen, daß auch künftig in einer Reihe von Fällen die gestellten Gefechtsaufgaben nur dann rationell und effektiv erfüllt werden können, wenn taktische Seelandungstruppen sie wahrnehmen. Außerdem werden die entschlossenen Handlungen der Landungstruppen das Angriffstempo der im Küstenraum handelnden Einheiten begünstigen. 

Mit der vorliegenden Arbeit ist nicht beabsichtigt, Organisation und Durchführung taktischer Seelandungen in aller Ausführlichkeit darzulegen. Es wurden in der Hauptsache nur solche Fragen ausgewählt, welche die Handlungen des Bataillons (mot. Schützen- oder Marineinfanteriebataillon) betreffen."

Erhaltungszustand

guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Einband teils etwas verfärbt - Papier etwas altersgebräunt, aber Seiten sauber und ordentlich