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Abraham und David Roentgen und ihre Neuwieder Möbelwerkstatt

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Jahresgabe des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft 1928

ca. 24,5 x 31,5 cm

"Wie alle großen Ebenisten des 18. Jahrhunderts geriet David Roentgen und die Neuwieder Möbelwerkstatt im Lauf des folgenden Jahrhunderts in Vergessenheit; erst als sich in den achtziger Jahren die wissenschaftliche Forschung mit dem Kunsthandwerk des Rokoko und Klassizismus zu beschäftigen begann, wurde man sich allmählich über die große Bedeutung klar, die Roentgen zu seiner Zeit gehabt hatte. Da es französische Forscher waren - Champeaux, Mantz, Molinier (vgl. S. 22) -, lernte man vornehmlich solche Möbel Roentgens wieder kennen, die er in der Spätzeit nach Frankreich geliefert hatte. So konnte sich die Meinung herausbilden, daß er seine Haupttätigkeit in Paris ausgeübt habe. Erst die Forschungen von Zais, in neuerer Zeit von Vial-Marcel-Girodie und Salverte, brachten Klarheit über sein Leben; außerdem wurde festgestellt, daß auch Davids Vater Abraham als Kunsttischler tätig gewesen war. Feulner hat das Verdienst, als erster auf einige Möbel hingewiesen zu haben, bei denen sich die Zusammenarbeit Abraham und David Roentgens bemerkbar macht. Nachdem es mir gelang, noch eine Gruppe von Möbeln festzustellen, die Abraham selbständig angefertigt hat, war die Tätigkeit der Werkstatt unter der Leitung von Vater und Sohn (1740-95) so klar faßbar, daß der Versuch berechtigt schien, sie in ihrem ganzen Umfang - unter Zuhilfenahme von meist unveröffentlichtem urkundlichen Material - zu schildern. ln einem Nachweis der Möbel wurden alle Nachrichten über die mir bekannten Stücke zusammengestellt. Dieses Verzeichnis ist notwendigerweise unvollständig, ergänzende Mitteilungen sind daher willkommen ..."

Erhaltungszustand

guter Zustand mit einigen Gebrauchs- und Alterungsspuren - Einband teils etwas beschabt, Rückseite etwas stärker und auch etwas zerkratzt - Einbandecken gering abgenutzt - von der Rückenoberkante fehlt oben 1 cm - vordere Rückenkante oben 10 cm und unten 5 cm aufgerissen - Bindung des Einbandes gelockert - Seiten sauber und ordentlich - Papier teils etwas altersgebräunt - montiertes Frontispiz unten mit kleinem Eselsohr