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Das Rathaus zu Lüneburg

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ca. 24 x 31 cm

"Über das Rathaus zu Lüneburg lockte es mich, in Anlaß eines beruflichen, wie auch häuslichen Jubeltages, ein »schönes« Buch vorzulegen. In den »Kunstdenkmälern der Provinz Hannovers«, Doppelband Stadt Lüneburg, habe ich eine quellenmäßige Baugeschichte unseres Rathauses geschrieben. Das Werk ist vergriffen. Sache einer zweiten Auflage wird es sein, das im Jahre 1906 Gegebene aus der Fülle neu erschlossenen, archivalischen und literarischen Stoffes zu ergänzen; dann ist es an der Zeit, auch die grundlegende Baubeschreibung des Architekten Franz Krüger durch vermehrte Risse, durch zeichnerische Aufnahmen und photographische Meßbilder zu vervollständigen. Die Absicht der vorliegenden Arbeit ist eine andere gewesen. Ungezählte Folgen von Kunst- und Altertumsfreunden erquicken sich Jahr um Jahr an einem Besuche des Lüneburger Rathauses, und das Bedürfnis nach einer Darstellung, welche die in den denkwürdigen alten Räumen gewonnenen Eindrücke auffrischt und wach erhält, soll endlich auch seine Befriedigung finden. Wenn der immerhin kühne Wurf gelungen ist, so danke ich das mit allen Betrachtern dieses Buches vornehmlich meinem Mitarbeiter Arthur Illies. Mit seinem Sinn und warmem Herzen hat er sein ganzes Können in den Dienst der gemeinsamen Aufgabe gestellt. Es war ein Genuß, an seiner Seite wieder und wieder das Rathaus zu durchwandern und den vermeintlich längst vertrauten Stätten immer neue Reize abzulauschen. Ist für das Verständnis gestaltender Kunst von allen Bildungsmöglichkeiten die einzig lohnende ein guter Anschauungsunterricht, so darf es als befonderer Vorzug gelten, von einem echten Künstler Sehen zu lernen. Doch auch geübte Augen werden Auswahl und Gehalt des reichen Bilderschmucks wohl zu würdigen wissen. Dank gebührt Lüneburgs städtischen Körperschaften. die durch Bewilligung einer namhaften Summe die Ausstattung des Werkes nicht unwesentlich gefördert haben, Dank aus dem gleichen Grunde der Provinzialverwaltung zu Hannover, sowie dem Museumsverein für das Fürstentum Lüneburg.

Zur Schaffung eines »schönen« Buches gehören freudige Köpfe und Hände. Die aus einer dreihundertjährigen Vergangenheit rühmlichst bekannte v. Stern’sche Buchdruckerei hat ihr Bestes geleistet. Anerkennung verdienen zumal die Schriftsetzer (K. Sasse, Fr. Paes, O. Sefeke), der Drucker (Fr. Mayr), der Buchbindet (O. Backeberg). Die Druckstöcke der Originalzeichnungen sind von den graphischen Kunstanstalten Meisenbach, Riffarth u. Co., Berlin, geliefert, das Leinen für die Einbanddecken ist gewebt auf den Handwebstühlen des Museums zu Lüneburg. 

So künde denn unser Buch durch Wort und Bild in dunkler Zeit von herzerhebender, deutscher Städte Herrlichkeit!" 

  1. Baugeschichte
  2. Das Rathaus und seine Bestimmung
  3. Rundgang
    • Der äußere Bau
    • Die Innenräume
      • Gerichtslaube
      • Alte Kanzlei
      • Körkammer
      • Altes Archiv
      • Fürstensaal
      • Große Ratsstube
      • Huldigungssaal
      • Traubensaal
      • Kämmerei
      • Stadtarchiv
      • Ratsbücherei
      • Ratskeller
    • Künstler und Kunsthandwerker im alten Lüneburg
    • Anhang
      • Verzeichnis der Abbildungen
      • Literarischer Nachweis
      • Grundriß des Rathauses

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren