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Kletterführer Elbsandsteingebirge - Band I

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  • Verlag: Sportverlag, Berlin
  • 408 Seiten mit 27 Kartenskizzen
  • Bindung / Material: Kunststoff
  • Sprache: de
  • Jahr: 1965

herausgegeben von der Bezirksfachkommission Felsklettern Dresden im Deutschen Wanderer- und Bergsteigerverband der DDR
1. Auflage

"Während in den Kletterführern und Nachträgen seit 1923 vorwiegend nur die im Zeitraum von Auflage zu Auflage neu durchstiegenen Kletterwege gebracht, Fehler berichtigt oder Ergänzungen vorgenommen wurden, erarbeitete eine größere Gemeinschaft aktiver Bergsteiger den vorliegenden Kletterführer. Er enthält alle bekannten Klettergipfel des Elbsandsteingebirges und deren sämtliche Aufstiegsmöglichkeiten sowie eine Vielzahl von Neuerungen und ist mit umfangreicherem Kartenmaterial ausgestattet. Auch die nunmehr geltenden „Regeln für das Felsklettern in den Mittelgebirgen der DDR” sind Bestandteil dieses Werkes. Bisher waren in der Kletterführer-Literatur 294 Klettergipfel mit 1782 Kletterwegen beschrieben und weitere 208 Klettergipfel ohne Beschreibung von Aufstiegen namentlich aufgeführt. Das vorliegende Material gibt Auskunft über 900 Klettergipfel mit mehr als 5000 Kletterwegen.

Hier wurde nicht einfach alles zum Klettern mögliche beschrieben, sondern erstmals eine Definition für den Begriff „Klettergipfel Elbsandsteingebirge” erarbeitet. Die in Frage kommenden Felsgebilde sind in Klettergipfel, Kletterblöcke und Massive wie folgt klassifiziert:

  • „Als Klettergipfel im sächsischen Elbsandsteingebirge gilt ein freistehendes Felsgebilde von mindestens 10 m Höhe, das durch Kletterei, Überfall bzw. Sprung von benachbarten Felsgebilden her besteigbar ist.
  • Alle niedrigeren Felsgebilde gelten als Kletterblöcke.
  • Alle Felsgebilde, die zu nahe an Klettergipfeln oder Massiven stehen, gelten als Bestandteile derselben.
  • In Ausnahmefällen sind Lage und Form sowie Schwierigkeitsgrad des leichtesten Aufstieges entscheidend.”

Der ,,Kletterführer Elbsandsteingebirge" enthält alle Touren früherer Jahre, die bisher nicht beschrieben wurden, da sie nicht als Aufstiege angesehen wurden. Dazu gehören die Sprungwege, aber auch Wege, die wenig oder gar nicht bekannt waren und erst jetzt in alten Gipfelbüchern gefunden wurden sowie Touren, die bekannt, aber aus nicht überlieferten Gründen früherer Kletterführer-Bearbeiter zurückgestellt worden waren.

Die schon erwähnten Verbesserungen ergaben sich einesteils durch die Anzahl hinzugekommener Klettergipfel, zum anderen Teil aber entspringen sie neuen Ideen und Erkenntnissen (z. B. Kennzeichnung der Klettergipfel mit Abseilring [en], Angabe der Gesamtabseilhöhe über 20 m, Einführung einer Schwierigkeitsskala für Sprungwege, andere Bewertung der Schwierigkeitsgrade der Varianten-Aufstiege, Kennzeichnung der ungesicherten Kletterwege, Angabe wichtiger Nachholestellen, die nicht durch einen Ring oder ähnliches erkenntlich sind). Solche Hinweise werden weitgehend dazu beitragen, Unfälle zu verhüten. Durch Kennzeichnung der Unterstützungsstellen, die bereits ohne Unterstützung geklettert wurden, wird auch dem höheren Leistungsstand des Bergsports Rechnung getragen ..."

Erhaltungszustand

guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Seiten teils leicht eselsohrig - untere Ecken mit kleinem Wasserfleck - Papier teils etwas vergilbt - Seiten sauber und ordentlich - handschriftliche Adresse auf dem Titel