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Systematisierung der Verbrechensbekämpfung

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Die Herausforderung von Politik, Justiz und Polizei durch eine sich tiefgreifend verändernde Sicherheitsproblematik

der Autor war von 1971-1990 Landespolizeipräsident im Innenministerium von Baden-Württemberg

"Wir leben in einer Zeit des totalen Umbruchs.

Bislang als unerschütterlich geltende Werte sind von Grund auf in Frage gestellt. Weit in die Geschichte zurückreichende Entwicklungen scheinen einem Abschluß oder ihrem Ende entgegenzugehen. Sie lassen erhebliche ethische und weltanschauliche sowie menschliche, gesellschaftliche und staatliche Freiräume entstehen, die es neu auszufüllen gibt. Was an gewachsener und vorgegebener Substanz bleibt, ist fraglich.

Dieser Entwicklungsbruch vollzieht sich im geisteswissenschaftlichen Bereich genauso wie im ideologischen, im technischen genauso wie im wirtschaftlichen. Er trifft letztlich die ganze Menschheit. Und er trifft zwangsläufig auf eine dadurch weithin verunsicherte Welt.

Zeiten eines solch epochalen Umbruchs und einer damit gegebenen hohen Labilität der Menschheit bringen in ganz besonderer Weise schwerwiegende Sicherheitsprobleme mit sich. Aus diesem Grund ist es gerade in einer solchen Zeit von höchster Bedeutung, systematisch, mit einem festen Konzept an die vielfältigen, sich im Sicherheitsbereich quer durch das ganze Leben stellenden Probleme heranzugehen.

So kann auch Verbrechensbekämpfung nicht mehr (nur) improvisiert werden. Man darf nicht nur mehr oder weniger an Symptomen herumkurieren. Vielmehr bedarf Verbrechensbekämpfung einer übergreifenden, strategisch geplanten, griffigen Systematik."

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - alter Stempel auf der Titelrückseite