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Kationische Farbstoffe aus 2-Amino-α-naphtathiazol

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  • Verlag: Selbstverlag
  • 108 Seiten mit einigen Bildern und Beilagen
  • Bindung / Material: Kunstleder
  • Sprache: de
  • Jahr: 1969
38.00 Euro inkl. 7 % USt., zzgl. Versandkosten
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hergestellt durch eine neue Synthese aus Tobiassäure

Diplomarbeit von Jürgen Noack

Ausgeführt in der Sektion Chemie, Bereich organische Chemie vom Oktober 1968 bis Juli 1969 unter Anleitung von Herrn Prof. Dr. habil. B. Hirsch / Technische Universität zu Dresden

im Vorsatz als Vertrauliche Dienstsache gestempelt und dieser gestrichen, da als Patent angemeldet

"Wie schon erwähnt, ist eine große Anzahl von Farbstoffen aus Aminothiazol, Aminobenzthiazol und Derivaten bekannt, die als kationische Farbstoffe zum Färben ven Polyacrylnitrilfasern Verwendung finden. Vem Aminonaphthothiazel sind nur wenige Arbeiten bekannt und da meist nur vom 2-Amino-ß-naphtathiazol, das leicht aus α-Naphthylamin hergestellt werden kann. Die geringe Beachtung für das 2-Amino-α-naphthathiazol liegt beim Ausgangsprodukt, nämlich dem ß-Naphthylamin. Wegen der stark carcinogenen Wirkung ist die Herstellung in Deutschland seit 1944 verboten.

Es war nun meine Aufgabe, aus 2-Amino-naphthalin-sulfonsäure-(1) (Tobiassäure) durch geeignete Desulfierungsreaktionen zum ß-Naphthylamin zu kommen und dieses in einer "Eintopfreaktion“ zum 2-Amino-α-naphthathiazol umzusetzen. Das 2-Amino-α-naphthathiazol sollte diazotiert werden und mit möglichst analogen Kupplungskomponenten der bekannten Aminbenzthiazolfarbstoffe zu Azofarbstoffen verarbeitet werden. Durch Quarternierung sollten daraus kationische Farbstoffe hergestellt und auf PAN-Fasern gefärbt werden ..." 

Erhaltungszustand

guter bis sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Stempel und Notiz im Vorsatz - aufgrund der dicken Beilagen ganzes Buch in sich etwas verzogen

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