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Deutsche Bronzegeschützrohre 1400-1750

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ca. A4

"Ausgedehnte Reisen in viele europäische Länder müßte ein Interessierter unternehmen, wollte er im Original kennenlernen, was im vorliegenden Buch im Bilde festgehalten ist. Während veraltete Geschützrohre der eigenen Artillerie eines Landes mit wenigen Ausnahmen zu neuen Rohren umgeschmolzen wurden, blieben erbeutete Geschütze häufig als Trophäen erhalten. Die meisten kursächsischen Bronzegeschützrohre des 17. Jahrhunderts bewahrt zum Beispiel heute das Kungl. Armémuseum Stockholm auf. Es sind vorwiegend Beutestücke aus dem Nordischen Krieg (1700 bis 1721). In Moskau und in Borodino stehen zahlreiche französische und deutsche Geschützrohre der geschlagenen napoleonischen Armee und ihrer deutschen Hilfstruppen. Neben den größeren Geschützbeständen in heeresgeschichtlichen und Waffenmuseen befinden sich Einzelstücke in zahlreichen anderen Museen, vor Schlössern und auf Burgen. Es ist deshalb nicht leicht, ein Bild von der Mannigfaltigkeit der Konstruktionen, Formen und Verzierungen alter Geschützrohre zu gewinnen.

Der Verfasser wurde durch seine berufliche Tätigkeit im Museum für Deutsche Geschichte Berlin, das eine große Sammlung von Geschützen des 15. bis 19. Jahrhunderts besitzt, zu einer Erarbeitung des Stoffes über Bronzegeschützrohre angeregt. Er legte unter dem Titel „Deutsche Bronzegeschützrohre des 15. bis 18. Jahrhunderts als gegenständliche Quellen für Kunstgeschichte und Geschichte" eine Dissertation vor, die die Grundlage des vorliegenden Buches wurde ..."

  • Einleitung
  • Bedeutung und Entwicklung der Geschütze im fünfzehnten Jahrhundert
    • Gebrauchszweck, Form und Verzierung der Bronzegeschützrohre
  • Bronzegeschützrohre in der Zeit des Frühkapitalismus und der Renaissance
    • Technische Verbesserungen im Geschützguß
    • Gebrauchszweck und Form der Rohre
    • Namensgebung und Personifikation
    • Plastische Gestaltungen und Renaissancedekor
    • Kennzeichnung der Rohre durch Städte und Partikulargewalten
  • Bronzegeschützrohre in der Zeit des Manufakturkapitalismus und des Barocks
    • Konstruktive Gliederung und barocke Formen
    • Namensgebung und Personifikation
    • Bildnerischer Schmuck und Ornamente
    • Kennzeichnung der Rohre im territorialstaatlichen Absolutismus
  • Anmerkungen
  • Erläuterungen zu Fachwörtern
  • Quellenverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • Fotonachweis
  • Personen- und Ortsregister

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - obere Ecke der Rückseite etwas gestaucht - Schutzumschlag gering defekt