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Die Burg Giebichenstein - Geschichte einer deutschen Kunstschule

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Geschichte einer deutschen Kunstschule 1915-1933

"Mit der Berufung des Architekten Paul Thiersch an die hallesche Handwerkerschule trat im Jahre 1915 die spätere ,,Burg" ins Leben: eine weit über provinzielle Grenzen hinaus bedeutende Kunstschule. In den damaligen bewegten Auseinandersetzungen um die Entwicklung der angewandten Kunst hat diese Institution einen Weg zu neuer, umfassend begriffener Sinngebung modernen Kunsthandwerks geebnet, parallel zum ,,Bauhaus“ und doch in gewisser Weise auch im Gegensatz zu dessen Ideen. Anfang der 20er Jahre erhielt die Hallenser Kunstschule ihr Domizil auf der Burg Giebichenstein, wo sich die verschiedenen Werkstätten unter der Anleitung so bedeutender Meister wie Charles Crodel, Erwin Hahs, Gerhard Marcks, Karl Müller oder Gustav Weidanz mit reichem Leben erfüllten. Die historisch bedeutendsten Jahre der ,,Burg“, von 1915 bis 1933, vom ersten Weltkrieg bis zum Anbruch der faschistischen Diktatur, hat einer der Meister, Wilhelm Nauhaus (1899-1979), in diesem Buch beschrieben. Nauhaus hat diese großen Jahre nicht selbst in Halle miterlebt, denn er wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg als Professor und Leiter der Buchbinderklasse in die Saalestadt berufen. Später hat er das Burg-Archiv betreut, und er ist mit nie nachlassender Beharrlichkeit allen urkundlichen Hinweisen nachgegangen. Doch über die ebenso kenntnisreiche wie umfassende Schilderung, die ungemein lebendige Vergegenwärtigung dieser Kunstschule hinaus gibt der Text einen tiefen Einblick in die vielschichtige Problematik, die dem Kunsthandwerk aus den Postulaten und Anregungen der modernen Industriegesellschaft erwachsen sind."

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Einband leicht abgenutzt und geringfügig verschmutzt - Rückseite unten gering eingerissen - Deckel leicht eselsohrig - Seiten sauber und ordentlich