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Sveriges Besittningsmynt - Münzen der schwedischen Besitzungen

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Coins of the Swedish Possessions
ca. A4
in schwedischer, deutscher und englischer Sprache
2., erweiterte und ergänzte Auflage

"Für diejenigen, die sich für die früheren Besitzungen und Kolonien Schwedens interessieren, stellen die Münzen das interessanteste materielle Zeugnis sowohl der politischen als auch der ökonomischen Verhältnisse der Vergangenheit dar. Sammler im heutigen Schweden und auch in anderen Ländern zeigen seit einigen Jahren ein gesteigertes interesse für diese Kategorie von Münzen und daher sind wir der Ansicht, daß es sinnvoll ist, eine neue, gründlich umgearbeitete und erweiterte Auflage dieses Handbuches, das nun 13 Jahre alt ist, vergriffen und in gewisser Hinsicht auch veraltet — ganz besonders im Hinblick auf die Preise — herauszugeben.

Wir haben uns bemüht, neues Material und neue Forschungsergebnisse zu verarbeiten. Durchweg sind sämtliche Typen und die meisten Varianten abgebildet. Wenn ein Nominal aus mehreren Typen besteht, ist jeder einzelne davon abgebildet. Wenn ein Nominal durch nur einen Typ vertreten ist, wird dieser ohne eine besondere Beschreibung im Text illustriert. Alle uns wichtig erscheinenden Varianten sind aufgeführt und beschrieben. Manche kleineren Varianten sind ohne Beschreibung abgebildet, um einigermaßen große Variationen innerhalb des gleichen Typs und Jahres zu erläutern. Genau wie in der ersten Auf/age umfaßt das Buch die schwedischen Besetzungen und die Gegenstempel der Kolonie St. Barthelemy, nicht jedoch Finnland, das ja bis 1809 einen Teil des schwedischen Reiches ausmachte und auch nicht das mit Schweden durch Personalunion vereinte Hessen-Kassel (1720-1751), sowie Norwegen (1814-1905).

Die sogenannten "Bürgerkriegsmünzen", die in Schonen unter Magnus Eriksson (1332-1360) geprägt wurden, sind nicht aufgeführt wegen der großen Schwierigkeiten, die es bereitet, die verschiedenen Typen den verschiedenen Regenten zuzuschreiben. Möglicherweise wird die zukünftige Forschung eine sichere Bestimmung dieses Gebietes ermöglichen.

In dieser 2. Auflage sind auch alle sogenannten "Prachtmünzen" (Wolgast und Erfurt) aufgenommen, da sie zum einen Münzgewicht halten und zum andern in gewissem Umfang auch im Gebrauch waren. Die "Besitzungsmünzen" weisen eine große Anzahl von Münztypen und Münzstilrichtungen auf. Die verschiedenen Münzen der baltischen und norddeutschen Provinzen haben z. T. hohe Nominale in kleinen Auflagen mit oft hohem künstlerischem Wert, z. Z. aber auch Kleinmünzen in einfacher Ausführung in Massenauflagen. Eine Menge Stilrichtungen kommen vor, meist ganz verschieden von denen der schwedischen Münzen. Zwar halten sich die Porträts manchmal an das schwedische Vorbild, meist jedoch knüpfen sie an den kontinentalen Porträttyp an.

Die meisten Prägungen sind Hammerprägungen, später wurde jedoch auch mit Schraubpressen geprägt. Im 17. Jhd. entstehen Walzenprägungen. Die große Menge der vorhandenen Varianten beruht auf Ausmünzung unter Zeitnot, wie auch schlecht ausgerüsteten Werkstätten, minderwertigem Werkzeug und unzureichend ausgebildetem Personal. Es war nicht möglich, alle diese prägungstechnischen Details hier aufzuführen.

Eine besondere Gruppe bilden die Münzen von Mittel- und Süddeutschland während des 30-jährigen Krieges. Hier handelt es sich um schöne Dukaten und Taler, die ein gutes Beispiel der verschiedenen Stempelschneiderarbeiten der einzelnen Münzen geben. — All das macht die schwedischen Besitzungsmünzen zu einem interessanten und abwechslungsreichen Gebiet, das auf faszinierende Art und Weise eine große historische Vergangenheit erläutert, die die Aufmerksamkeit der Sammler wert ist.

Auch für diese 2. Auflage waren die Sammlungen und Ausstellungen des Kgl. Münzkabinetts in Stockholm ein wichtiger Ausgangspunkt. Nicht zu vergessen der Museumsführer, von dem verstorbenen Leiter des Münzkabinetts, Dr. Nils Ludvig Flasmusson, verfaßt. Herzlich bedanken möchten wir uns auch bei der heutigen Leiterin des Kgl. Münzkabinetts, Museumsdirektorin Frau Ulla Westermark und dem gesamten übrigen Personal für die freundliche Unterstützung während unserer Detailstudien und für Abbildungen.

Wertvolle Hilfe und Anregungen wurde uns von vielen Sammlungen innerhalb und außerhalb Schwedens zuteil, ebenso wie von Privatsammlern. Die wichtigsten Komplettierungen leisteten das Münzkabinett der Universität Uppsala, das Historische Museum der Universität Lund, die Slg. Antell, das Münzkabinett des finnischen Nationalmuseums in Helsinki, die Kgl. Münzen- und Medaillensammlung in Kopenhagen, Slg. Bruun (Schloß Fredriksborg), Hillerød, die Eremitage in Leningrad, aber auch einzelne europäische Sammlungen.

Von großer Bedeutung waren für uns die Notizen von Herrn Sven Svensson, die beim Schwedischen Numismatischen Verein deponiert sind. Herr Dr. Lars O. Lagerqvist war uns bei den Einführungstexten jedes Gebietes behilflich und hat uns auch andere wichtige Ergebnisse mitgeteilt, so hat er u. a. die Forschungsergebnisse von Dr. Rasmusson weiterentwickelt und damit nachgewiesen, daß gewisse Gedenkprägungen Gustav II. Adolf aus dem Jahre 1633 in Wolgast, und nicht, wie ursprünglich angenommen, in Erfurt geprägt wurden. Diese Prägungen waren in der 1. Auflage übringens gar nicht erwähnt ..."

  • Förord — Vorwort — Preface
  • Myntorter — Münzstätten — Mints
  • Förkortningar — Abkürzungen — Abbreviations
  • Litteratur — Literatur — Bibliography
  • Reval
  • Narva
  • Riga
  • Livland / Livonia
  • Elbing
  • Staden — Stadt — city
  • Kronan — Krone — crown
  • Thorn
  • Pommern / Pommerania
  • Stralsund
  • Wolgast
  • Wismar
  • Bremen & Verden
  • Stade
  • Södra och mellersta Tyskland — südliches und mittleres Deutschland — southern and middle Germany
  • Augsburg
  • Erfurt
  • Fürth
  • Mainz
  • Nürnberg / Nuremberg
  • Osnabrück
  • Würzburg 
  • Ovissa myntorter — unsichere Prägungsorte — uncertain mints
  • S:t Barthelemy — Saint Bartholomew
  • Falskmyntningen i Suczawa — Falschmünzerei in Suczawa — The counterfeiting activity in Suczawa

Erhaltungszustand

guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Einband teils leicht beschabt - Einbandecken gering abgenutzt - etwas Rauchergeruch - aber Seiten sauber und ordentlich