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Chronik von Ruppersdorf, Kreis Borna, Bezirk Leipzig

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herausgegeben im Auftrage des volkseigenen Betriebes Braunkohlenwerk Rositz 1955/1956
Druck in der Volksdruckerei Altenburg

"Mit der Ortsverlegung des Dorfes Ruppersdorf wird das Leben und Treiben einer Gemeinde abgeschlossen, die rund 800 Jahre bestand. Sie gab der Landschaft ihr Gepräge, formte und gestaltete. Generationen kamen und gingen und leisteten ihren Beitrag zum großen Gelingen. In Freud und in Leid standen die Menschen zusammen in der Gemeinde. So wie sie Jahrhunderte überdauerte, löst sie sich zwar auf, aber geht ein in die Gemeinschaft der engeren Heimat, deren Bestandteil sie schon immer war. Doch diesmal ist es eine Generation, die wohl den größten Beitrag zum großen Gelingen bringt, denn sie verläßt Haus und Hof, Feld und Wald, um der Industrie des 20. Jahrhunderts, der Braunkohlengewinnung, Platz zu machen.

Wenn die Abraumgeräte die Ortslage überbaggern und die Grubengeräte die Kohle fördern, folgt der Absetzer zur Verfüllung des ausgekohlten Tagebaues. Hat dann auch dieser seine Aufgabe erfüllt, so erwächst noch einmal allen Beteiligten die Pflicht, der alten Siedelstätte einen letzten Dienst zu leisten. Ein Findling aus dem Tagebau, eine Eiche und drei Linden aus dem Kammerforst wären das schönste Denkmal inmitten der ehemaligen Ortslage von Ruppersdorf.

Mögen sich Freunde der Heimatpflege finden, die ihr diesen Dienst erweisen.
Der Heimat zuliebe, den Nachfahren zur Erinnerung."

Einleitung
Die Landschaft
Vor- und Frühgeschichte
Die Sorbenzeit
Die Besiedlung
Entwicklung des Dorfes
Die Rittergutsbesitzer
Die Gemeinde
Ein Kaufvertrag aus dem Jahre 1819
Die Häuser und deren Besitzer
Ruppersdorf in Kriegszeiten
Besondere Ereignisse
Die Schule
Die Kirche
Das Pfarrhaus
Bosengröba
Der Braunkohlenbergbau
Wie es zur Ortsverlegung kam
Die Umsiedlung
Die Friedhofsverlegung
Der Abbruch des Dorfes
Nachwort
Literarurverzeichnis

Erhaltungszustand

noch guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Einband verschmutzt und vergraut - Seiten überwiegend sauber und ordentlich, selten gering schmutzfleckig - Name vorn im Deckel - Seiten teils leicht wellig