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Die Werkzeugwirtschaft im Maschinenbau

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"Hauptaufgabe der Werkzeugwirtschaft im Maschinenbaubetrieb ist es, die Produktionsbereiche und Arbeitsplätze rechtzeitig und gleichmäßig mit produktivem und qualitativ hochwertigem Werkzeug in der erforderlichen Menge und den geforderten Arten zu versorgen, wobei die Kosten für seine Sicherung (Produktion), Aufbewahrung, Instandhaltung und Ausnutzung so gering wie möglich sein müssen.

Eine zweckmäßige, vollkommene, einfache, rechtzeitige und elastische Werkzeugwirtschaft hat große Bedeutung für die Erhöhung des technischen Niveaus der Produktion und den störungsfreien Ablauf der Hauptproduktion, die bessere Ausnutzung des Maschinenparks und die Verkürzung des Produktionszyklus, die Verringerung des Arbeitsaufwands der Erzeugnisse und damit auch für die Senkung der Selbstkosten der Produktion, die Erfüllung der Produktionspläne und aller ihrer Kennziffern, das ständige Wachstum der Produktion des Betriebes.

Die Werkzeugwirtschaft hat also bedeutenden Einfluß auf die ökonomischen Ergebnisse der Maschinenbaubetriebe.

Es ist jedoch allgemein bekannt, daß die Werkzeugwirtschaft im Maschinenhau in den letzten Jahren stark vernachlässigt wurde. Diese Tatsache ist eine der Ursachen dafür, daß gegenwärtig die Hauptproduktion in vielen Maschinenbaubetrieben durch das Fehlen oder die verspätete Sicherung von Werkzeug behindert und gestört wird. Obwohl sich das Volumen der Maschinenbauproduktion verdoppelt bis verdreifacht hat und auch der Werkzeugverbrauch erheblich anstieg, ist die Werkzeugwirtschaft vielerorts auf dem gleichen Niveau wie vor zehn und mehr Jahren stehen geblieben.

Das Handbuch „Die Werkzeugwirtschaft im Maschinenbau" soll ein Hilfsmittel sein für die Mitarbeiter der an der Werkzeugwirtschaft beteiligten betrieblichen Bereiche und soll ihnen die Möglichkeiten für eine zweckmäßigere, wirtschaftlichere und einfachere Organisation ihrer Arbeit aufzeigen.

Das Handbuch ist ausschließlich auf die innerbetriebliche Werkzeugwirtschaft ausgerichtet und befaßt sich nicht mit entsprechenden überbetrieblichen Fragen.

Das Handbuch behandelt weder das technische Niveau des Werkzeugs und die Technologie seiner Produktion noch die innere Gestaltung der speziellen (operativen) Werkzeugmachereien und die Art und Weise der Organisation ihrer Arbeit. Diese Fragen sind Gegenstand eines anderen Handbuches."

  • Die Abgrenzung des Begriffes Werkzeug und seine grundlegende Gliederung
  • Die Grundelemente bei der Organisation der Werkzeugwirtschaft
  • Die Planung der Konstruktion und Produktion von Spezialwerkzeug für neue Erzeugnisse
  • Die ökonomische Beurteilung der geplanten Ausstattung der Produktion mit Spezialwerkzeug
  • Die Bestimmung der erforderlichen Werkzeugarten
  • Die Wirtschaftlichkeit des Werkzeugs
  • Die Werkzeugkonstruktion
  • Werkzeugverbrauchsnormen und ihre Bildung
  • Die Werkzeugvorratsnormen und ihre Bildung
  • Die Sicherung des erforderlichen Werkzeugs
  • Abrechnung und Kontrolle des Verbrauchs und der Vorräte an Werkzeug
  • Die Organisation und Arbeitsweise des zentralen Werkzeuglagers
  • Die Organisation und Arbeitsweise der Werkzeugausgaben
  • Das Werkzeug an den Arbeitsplätzen
  • Anschliff und Reparatur von Werkzeug
  • Die Erneuerung von Werkzeug
  • Die Tätigkeit der technischen Aufsicht der Werkzeugabteilung
  • Die technische Werkzeugkontrolle
  • Einige Organisationselemente in der Werkzeugmacherei
  • Die wirtschaftliche Rechnungsführung in der Werkzeugwirtschaft

Erhaltungszustand

guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren Deckel etwas geknickt und rechts oben mit Datumsstempel - die erste Hälfte der Seiten teils etwas eselsohrig - Papier etwas vergilbt, aber Seiten sauber und ordentlich