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Neue Werkkunst 1928: der Architekt Curt Herfurth aus Dresden & sein Werk

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aus der Reihe Neue Werkkunst
12 Seiten Einführung von Hermann Heine und 36 Bildtafeln sowie 23 Seiten regionale Geschäftsanzeigen von Handwerk und Bauwesen

"Der vorliegende Band, der eine große Anzahl Bauten des stark beschäftigten Dresdner Architekten Curt Herfurth bringt, kann als Beispiel für eine gesunde Bauform angesprochen werden. Herfurth ist sich als Baumeister selbst treu geblieben bei allen Wandlungen und Zeitströmen, ohne sich jedoch den neuen, veränderten Verhältnissen zu verschließen.

Die Vielseitigkeit seiner baukünstlerischen Interessen ist erstaunlich. Es gibt kaum eine Bauaufgabe, an die er nicht mit viel Geschick herangegangen wäre. Stehen auch seine Siedlungen und Wohnhäusergruppen im Vordergrund der Tätigkeit, so sehen wir gleichzeitig eine glückliche Bewältigung größerer Bauaufgaben. Kirchen, Stifte, Verwaltungsgebäude, Bildergalerien, Schulen, Krankenhäuser, Geschäftshäuser, Fabrikanlagen, Hochhäuser, Turnhallen und Einfamilienhäuser wurden von ihm projektiert und gebaut.

Curt Herfurth faßt jede Aufgabe individuell an. Er ist nicht unmodern, auch nicht modisch, sondern baut in stetem Fortschritt auf einer gesunden Tradition weiter. Diese folgerichtige Entwicklung können wir in den einzelnen Perioden durch das Bildermaterial dieses Buches sehr wohl verfolgen. Man wird feststellen müssen: Wenn ein Architekt auch nicht restlos auf Tradition verzichtet, braucht er noch lange kein altmodischer Baumeister zu sein. Allerdings, eine exaltierte Art fehlt bei ihm vollkommen, eine erklügelte Konstruktion wird man bei ihm nicht finden, und durch sensationelle Mätzchen will er nicht auffallen. Er ist einfach, ohne nüchtern zu werden.

Wenn ein Architekt in einer der schönsten Städte Deutschlands seine Tätigkeit ausübt, verpflichtet ihn das künstlerische Niveau dieser Stadt ohne weiteres. Das Hauptarbeitsgebiet Curt Herfurths ist Dresden und Umgebung, besonders auch das Erzgebirge. Der Unterschied zwischen der eleganten Weltstadt und den ärmeren Gegenden des sächsischen Erzgebirges verlangt bei Bauaufgaben zum mindesten ein großes Einfühlungsvermögen und Berücksichtigung der verschiedenen wirtschaftlichen Verhältnisse. Daß Curt Herfurth diesen Umständen in jeder Beziehung gerecht zu werden versteht, beweisen die vorliegenden Projekte.

Über zwei Jahrzehnte reicher Tätigkeit liegen hinter ihm. Nach einem Studium an der Dresdener Kunstakademie unter Wallot und Oberbaurat Hermann gelang es dem jungen Architekten, durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Wettbewerb für die Erbauung einer Volksschule der Gemeinde Rockau bei Dresden, sich sehr früh ..."

  • Bethlehemstift Neudorf  / Erzgebirge
  • Villa Reinwart, Neuwelt
  • Wohnhausgruppe Leutewitzer Straße in Dresden-Cotta
  • Wohnhausgruppe Vorwerkstraße der Eisenbahner Baugenossenschaft in Dresden-Friedrichstadt
  • Wohnhausgruppe Teplitzer / Ecke Mockritzer Str. in Dresden-Strehlen
  • Wohnhausgruppe Zauckeroder Str. in Dresden-Löbtau
  • Teilnahme am Wettbewerb für die Galerie Moderner Meister in Dresden
  • Wohnhausgruppe Am Hansaplatz (Kopfhaus in Dresden-Neustadt - Eisenbahner Baugenossenschaft)
  • Eisenbahner Baugenossenschaft Chemnitz, Siedlung Borna
  • Eisenbahner Baugenossenschaft Chemnitz, Siedlung Hilbersdorf
  • Teilnahme am Wettbewerb für die Berufsschule Gera
  • Eigenheimsiedlung Dresden-Briesnitz
  • Wohnhausgruppe Dresden-Gruna, Zwingli- Ecke Schneebergstraße
  • u.v.a.

Erhaltungszustand

guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Einband teils leicht verschmutzt, Rücken stärker, dieser auch verfärbt - Deckel- und Rückenmuster bzw. -aufschrift abgegriffen - Einbandecken gering abgenutzt - Vorsatzseite entlang des Falzes etwas geknittert - einige Seiten teils gering stockfleckig, Seiten aber überwiegend sauber und ordentlich