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Kamtschatka

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"Im 17. Jahrhundert drangen russische 'Landfahrer' bis in die fernöstlichen Regionen Rußlands vor. Sie landeten jenseits des stürmischen Ochotskischen Meeres an der Küste Kamtschatkas. Menschenleer und düster zeigte sich ihnen das unbekannte Land. Doch gab es dort tätige Vulkane, die ihre Fantasie anregten, selbst von den erloschenen Giganten schien eine geheime Gefahr auszugehen. Von den Gestaden Kamtschatkas zogen dann die Expeditionen an die Küsten Amerikas weiter, nach Japan, zu den unbekannten Kurilen und Aleuten, die, von Nebel verhüllt, inmitten der unendlichen Weite des Ozeans lagen. Die Landschaft Kamtschatkas wird fast ausschließlich von Vulkanen beherrscht ... "

» Der Lavastrom rückte unaufhaltsam gegen unser Lager vor. Mitten in der Nacht erwachten wir von rotem Lichtschein und ungewöhnlicher Hitze, nur fünf bis sechs Meter vom Zelt entfernt rollten von der glühenden Wand goldene Brocken. Die Lava hatte bereits das Tal ausgefüllt und war etwa sieben Meter über die Talränder angestiegen.

... Weiter oben flimmerten vom Vulkan her, wo der Wald stand, wellenförmige Feuerlinien. Die Lavaströme versperrten den gesamten Horizont ...

So beschreibt Wadim Gippenrejter im Sommer 1975 den Spaltenausbruch des Tolbatschik in seinem Tagebuch.

Wochen danach müssen der Fotograf und die Vulkanologen dem Feuersturm weichen. Mit knapper Not nur können sie sich in Sicherheit bringen. Dennoch hat die Kamera einzigartige Farbfotos festgehalten. Wadim Gippenrejter ist besonders fasziniert von der einmaligen Natur Kamtschatkas. Seit vielen Jahren zieht es ihn immer wieder auf die riesige Halbinsel im fernen Nordosten Asiens, zu den rauchenden Kratern, zum Tal der Geysire, zu den Vogelfelsen und Liegeplätzen der Seebären."

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Schutzumschlag gering defekt