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Architektur zwischen gestern und morgen

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Ein Vierteljahrhundert Architekturentwicklung in der Deutschen Demokratischen Republik

"Welche Fortschritte hat ein Vierteljahrhundert Architekturentwicklung in der DDR gebracht? Zeichnen sich in diesem, historisch betrachtet, kurzen Zeitraum bereits neue Tendenzen sozialistischen Charakters ab? Welche Probleme und Widersprüche harren noch einer Lösung? Bedeutet zum Beispiel die Entwicklung der sozialistischen Stadt eine Abkehr von allem, was vergangene Epochen schufen, oder eine Einbeziehung wertvoller Substanz in die Neugestaltung? Wie können wir die Wohnungsfrage lösen? Werden das Siedlungssystem und die Stadtstruktur in der Zukunft einem Wandel unterworfen sein? Welche Rolle wird die Architektur in der Gesellschaft von morgen spielen? Wird sie ihre Bedeutung als Baukunst behalten? Mit diesen Fragen sehen sich heute nicht nur Architekten konfrontiert, sondern alle Bürger der DDR, für die wir bauen und die in unserem Staat ihre demokratischen Rechte als sozialistische Bauherren wahrnehmen.

Der Autor, der sich mit diesen Fragen auseinandersetzt, unternimmt hier den Versuch, die Architektur der DDR nicht nur in ihrem heutigen Bild zu zeigen, sondern sie in einen durch die gesellschaftliche Entwicklung bedingten historischen Prozeß einzuordnen. Ohne auf eine chronologische Darstellung der einzelnen Etappen der Architekturentwicklung und ihrer bedeutendsten Werke zu verzichten, geht es hier doch vor allem um eine zeitkritische Wertung. Natürlich kann man an der Architektur der DDR sehr unterschiedliche Tendenzen und auch die spezifischen Gestaltungsabsichten ihrer Schöpfer ablesen. Aber nicht alles, was als modern erscheint, kann als Neues im Sinne einer zukunftsweisenden Entwicklung angesehen werden.

Deshalb wird hier - wohl erstmalig in dieser Form - der Versuch einer wertenden Einschätzung neuer Tendenzen unternommen Und das geschieht keineswegs abstrakt theoretisch, sondern an den konkreten Beispielen unserer architektonischen Umwelt. Kritisch werden auch einige der noch nicht gelösten Probleme und Widersprüche beleuchtet, allerdings nicht einfach der Kritik wegen, sondern weil die Frage nach der Architektur von morgen die Frage nach der dialektischen Lösung der Probleme und Widersprüche von heute ist. Diesem Gedanken folgend und von der künftigen Entwicklung der Bedürfnisse ausgehend, wagt der Autor einen Blick auf die Architektur von morgen

Dieser Ausblick will nicht den Anspruch erheben, notwendigen wissenschaftlichen Prognosen vorzugreifen. Er will vielmehr einen wünschenswerten Meinungsstreit über den internen Kreis der Architekten hinaus in der breiten Öffentlichkeit anregen. Deshalb will dieser Titel auch kein Fachbuch sein, sondern ein fachlich fundierter, aber für jeden verständlicher Band für einen breiten Leserkreis im In- und Ausland. 212 informative, zum Teil im Baufotowettbewerb preisgekrönte Fotos und Abbildungen geben einen eindrucksvollen Überblick über das Architekturschaffen der DDR. Vom Industriebau bis zum komplexen Wohnungsbau, vom Städtebau bis zur baugebundenen Kunst reicht das Spektrum dieses Bandes, den der VEB Verlag für Bauwesen seinen Lesern in aller Welt zum 30. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus präsentiert."

Erhaltungszustand

sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Schutzumschlag gering defekt