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Chronik VEB Rafena Werke

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  • Verlag: Selbstverlag
  • Erstausgabe 1958
  • 124 Seiten mit vielen Bildern
  • Bindung / Material: Halbleinen mit Schutzumschlag
  • Sprache: de

Fernseh- und Nachrichtentechnik Radeberg, vormals Sachsenwerk
1915-1957
herausgegeben von der SED-Betriebsparteiorganisation

Druck: VEB Buchdruckerei Radeberg

"In einer Leitungssitzung der Betriebsparteiorganisation des VEB Rafena-Werke wurde vor einem Jahr festgelegt, die Chronik unseres Betriebes zu erarbeiten. Die Lösung dieser Aufgabe war äußerst schwierig und kompliziert, weil in unserem Betriebsarchiv alle Unterlagen und Dokumente vernichtet wurden, die uns eine wesentliche Hilfe gewesen wären.

Wenn die Arbeit trotzdem zu einem gewissen Abschluß gekommen ist, so ist es den Genossen und Kollegen zu verdanken, die uns an Hand von wertvollen Aufzeichnungen oder Unterlagen helfen konnten. Wir möchten deshalb nicht versäumen, an dieser Stelle dem Genossen Max Freund, ehemals Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates im damaligen Feuerwerkslaboratorium, Dresden N, Königsbrücker Straße 131 b, dem Genossen Bruno Sabre, Putzkau bei Bischofswerda, ehemals Betriebsrat im Sachsenwerk Radeberg, Führer des antifaschistischen Massenstreiks von 1931, und dem Genossen Reinhold Hentschel, Gießereiarbeiter im Sachsenwerk Radeberg bis 1932, zu danken.

Wir wissen, daß man eine derartige Arbeit in dieser verhältnismäßig kurzen Zeit nicht zum Abschluß bringen kann. Wir haben deshalb die Absicht, mit der Unterstützung aller Werktätigen unseres Betriebes in ein bis zwei Jahren eine neue Auflage unserer Betriebschronik herauszugeben. Vorausgesetzt ist eine gute Unterstützung durch alle Werktätigen unseres Betriebes. 

Besonders der Kampf der Arbeiterklasse in unserem Betrieb muß noch stärker mit den wichtigen nationalen Problemen, muß noch stärker im Zusammenhang mit der historischen Situation in Deutschland gebracht werden. Es sollte dabei aber nicht außer acht gelassen werden, daß die Arbeiterschaft Ostsachsens stets später zu politischen Aktionen schritt als die Arbeiterklasse Mitteldeutschlands.

Trotzdem können wir feststellen, daß die vorliegende Chronik eine Anklage gegen das deutsche Monopolkapital, eine Anklage gegen den deutschen Militarismus ist. Sie wird vor allem unserer Jugend den grundsätzlichen Unterschied zwischen der Arbeit im Kapitalismus und der in einem Staat der Arbeiter und Bauern, der erfolgreich zum Sozialismus schreitet, klarmachen.

So wird die Chronik dazu beitragen, unsere Jugendlichen sowie die anderen Werktätigen unseres Betriebes zu Kämpfern für Frieden, Demokratie und Sozialismus zu erziehen."

  • 1915-1933
    • Die Novemberrevolution in Deutschland
    • Die Aktionäre verschärften die Ausbeutung - Die Angestellten antworteten mit Streik
    • Die Inflation erreicht ihren Höhepunkt
    • Mordbanden auf den Straßen
    • u. a.
  • 1933-1945
    • Tag der Machtergreifung der Faschisten
    • Not, Elend und Sorge waren das Los der Arbeiterklasse
    • Strafen, nichts als Strafen
    • Der totale Krieg
    • Das Arbeits- und Erziehungslager im Werk
    • Im Namen des Volkes
    • u. a.
  • 1945-1957
    • Der Motorenbau
    • Die Gerätefabrik
    • Die Fernsehproduktion
    • Die Aktivistenbewegung
    • Die sozialen Einrichtungen
    • u. a. 

Erhaltungszustand

guter bis sehr guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Schutzumschlag defekt und gering fleckig