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Sache Baumann und andere

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Roman
deutsche Erstausgabe

Berlin, Mitte der 30er Jahre - der Staatsdiener Baumann denunziert aus verschmähter Liebe eine junge Frau als Hochverräterin, die faschistischen Mühlen beginnen zu mahlen, in ihren Sog geraten immer mehr Bekannte der jungen Frau, doch vor Gericht kommt dann alles ganz anders ....

dieser Roman erschien erstmalig 1939 unter dem Titel "Gestapo-Trial" im Londoner Exil bei Gollancz Ltd., danach in schwedischer Sprache 1943 im Verlag Federative Förlag Stockholm, das hier ist die deutsche Erstausgabe

,, ••• Dies ist ein aufregendes Buch ... Die Bereitschaft der Gestapo, aus dem Nichts etwas Belastendes zu konstruieren, die Brutalität ihrer Methoden, die völlige Abwesenheit einer Justiz in Nazideutschland oder auch nur der Schein einer Justiz — dies alles hat der lebendig geschriebene und bewundernswert übersetzte Roman von Jan Petersen in mein Bewußtsein gleichsam eingebrannt ... "

,,Reynold News", London, 12.11.1939

„••• Der dramatische Aufbau des Romans ist einfach, der Stil sachlich beschreibend und Tatsachen wiedergebend — und die Wirkung ist gerade deshalb um so stärker .. . Der Autor schreibt anscheinend mit sehr gründlicher Kenntnis der Methoden der Geheimen Staatspolizei. in Deutschland und der Folgen, die sich in der Praxis aus Denunziationen ergeben ... "

„The Times" Literary Supplement, London, 18.11.1939

„ ••• Es ist unmöglich, Jan Petersens Roman zu lesen, ohne innerlich bewegt zu sein ... Jan Petersen ist ein dramatischer Schriftsteller, der diese unschuldig verfolgten Menschen in seinem Buch Szene auf Szene lebensnah vor uns erstehen läßt ..."

Robert Lynd in „Neros Chronicle", London, 24.11.1939

„ ••• Dies ist Deutschland ... Jeder, der in irgendeinem Sinne mit den Verdächtigen zu tun hat, kommt selbst in Verdacht ... Was unseren Unwillen aber am stärksten hervorruft, ist die Tatsache, daß man ein ganzes Volk unter solch ein Terrorregime zwingen konnte .. . Der Autor versichert uns, daß die in seinem Buch geschilderten Geschehnisse auf wirklichen Begebenheiten, auf einem aktuellen Fall basiert sind; er macht keinen Versuch, die Dinge zu umkleiden, sondern erzählt uns sachlich und genau, was geschah, und wir akzeptieren es als die schreckliche Wahrheit ... Es ist ein Dokument unserer Tage, das seinen Eindruck hinterläßt...

Ralph Straus in „The Sunday Times", London, 26.11.1939

Erhaltungszustand

noch guter Zustand, geringe Gebrauchs- und Alterungsspuren - Einbandecken und -kanten teils gering bis stärker abgenutzt - Rückenecken gering eingerissen - Bindung gelockert - hintere Vorsatzseite unten 3 cm eingerissen und herstellungsbedingt mit kleinem Fehlstück (hängt an der gegenüberliegenden Seite) - Papier teils etwas altersgebräunt - Seiten sauber und ordentlich